Servicexpert - Gesellschaft für Service-Informationssysteme mbH

Checkliste für Sicherheitsaspekte der Ferndiagnose

Im Fahrzeug der Zukunft

Hamburg, 03.03. 2017

Das Fahrzeug der Zukunft wird zu Diagnosezwecken nicht mehr so oft in die Werkstatt fahren, da sich alle relevanten Informationen im Netz befinden werden. Dies führt zu weiteren Fragen: Sollen diese Daten beispielsweise permanent in der Cloud vorhanden sein oder nur bei Bedarf über eine Netzwerkverbindung vom Fahrzeug auf Anfrage zur Verfügung gestellt werden? Aus rein funktionaler Sicht besteht darin erstmal kein Unterschied. Die Aufgaben zwischen Onboard-, Offboard- und Ferndiagnose werden sich verschieben, wobei die Ferndiagnose immer mehr an Bedeutung gewinnen wird.

Die ServiceXpert Gesellschaft für Service-Informationssystem mbH hat im Rahmen der F&E-Aktivitäten der ESG-Gruppe eine Checkliste für eine sichere Ferndiagnose eines Fahrzeuges erarbeitet. Existierende Methoden und Techniken werden an die Anforderungen des Diagnoseprozesses adaptiert. Dabei ist zu berücksichtigen, dass ggf. die Umsetzung der Ferndiagnose und teilweise auch der Betrieb der Ferndiagnose an Dritte ausgelagert werden könnte. Der Fokus liegt auf den Gefahrenpotentialen, die sich aus dieser Konstellation ergeben, sowie auf den Prozessen, die zu mehr Sicherheit in diesem Umfeld führen.

Bei dem Thema Security sind verschiedene Ebenen zu betrachten. Zum einen gibt es die Ebene der technischen Methoden und der Systemarchitektur, mit denen Daten mit einem höheren Sicherheitslevel gespeichert und versendet werden können. Zum anderen ist es wichtig, die Abläufe bei der Entwicklung und beim Betrieb der Fahrzeuge zu betrachten. Dabei endet die Betrachtung nicht bei den physikalischen Grenzen des Fahrzeuges. Auch seine Schnittstellen im „Internet of Things“ sind bei der Betrachtung miteinzubeziehen.

Das Fahrzeug der Zukunft wird ein Bestandteil in einem größeren Netz von miteinander verbundenen Systemen. Folglich müssen Schwach­stellen in den Datenströmen und der System-Kommunikation so früh wie möglich erkannt und behoben bzw. verhindert werden. Eine Einschränkung der Vernetzung stellt keine Lösung dar, denn die aus der Vernetzung entstehenden Vorteile sind zu groß und letztendlich ein klarer Wettbewerbsvorteil.

Die erstellte Checkliste fasst dazu die wichtigsten Aspekte zusammen. Dabei wird Security als Querschnittsthema begriffen, welches die gesamte Organisation des OEMs durchdringt. Eine verzahnte Zusammenarbeit von After-Sales, Entwicklung, dem IT-Bereich und den Zulieferern von Fremdkomponenten ist dabei notwendig.

ServiceXpert unterstützt sowohl als externer Dienst­leister als auch Entwicklungspartner durch eine unternehmensneutrale Prozessbetrachtung, an­ge­fangen mit einer Ist-Analyse und der Erstellung einer Roadmap, bis zu einer vollständigen Pro­zess­be­ratung. Dabei fließen sowohl fundiertes Know-How, als auch die Leidenschaft für das Produkt in die Arbeit der Mitarbeiter von ServiceXpert mit ein, um die Fahrzeuge der Zukunft sicherer zu machen.

ServiceXpert, ein Unternehmen der ESG-Gruppe, beschäftigt über 85 Mitarbeiter an den Standorten Hamburg und München. ServiceXpert ist ein europaweit operierendes System- und Softwarehaus mit einem fokussierten Leistungsportfolio für das Lifecycle-Management von EE-Informationen für führende Nutzfahrzeughersteller sowie deren Zulieferindustrie.

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