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Funktionale Sicherheit in der Entwicklung von Nutzfahrzeugen und modernen Arbeitsmaschinen

Veröffentlichung in Hanser Mobile Automation 1/2014

München, 10.11. 2014

Die Zahl der miteinander wechselseitig verbundenen Komponenten in Fahrzeugen und anderen Systemen hat immens zugenommen, sodass Seiteneffekte zu unvorhergesehenen Fehlern führen können.  Daraus ergeben sich neue Gefahren und Risiken, gegen die Maßnahmen ergriffen werden müssen. Gleichzeitig ermöglichen die fortschrittlichen komplexeren Systeme aber auch mehr Sicherheit.

Doch was bedeutet Sicherheit in diesem Zusammenhang? Beim sicheren Umgang mit Fahrzeugen und Arbeitsmaschinen steht die Risikominimierung für Personen- und Sachschäden im Vordergrund; das Risiko, dass ein Mensch aufgrund systematischer Fehler und zufälliger Hardware-Fehler einen Schaden durch das System erleidet, soll — in den Worten mehrerer Standards — auf einen gesellschaftlich akzeptierten Wert reduziert werden. Wir alle kennen Schutzfunktionen, die dazu dienen können, wie das Piepen von Gabelstablern beim Rückwärtsfahren.

Es gibt verschiedene Einflussfaktoren, die die Entwicklung in diesem Bereich vorantreiben, wie die wachsende Zahl von Assistenzsystemen bis hin zur vollständigen Automatisierung. Dadurch kann der Risikofaktor Mensch minimiert werden. Wenn aber bei einem Assistenzsystem Fehler auftreten, kann es schnell zu einem Schaden kommen. Der Fahrer oder Bediener könnte durch zusätzliche Informationen abgelenkt werden, das Fahrzeug oder System unerwartet reagieren oder sogar direkt zu einem schweren Schaden führen. Wer ist schuld, wenn das Assistenzsystem in die Lenkung eines Fahrzeugs eingreift und dadurch einen Zusammenstoß herbeiführt?

Der Zugriff  durch Telematik-Anwendungen kann vergleichbaren Schaden verursachen, wenn durch eine Ferndiagnose  Schutzfunktionen oder sicherheitskritische Funktionen ausgeschaltet oder behindert werden. Auch wird die wachsende Vernetzung der Systeme zu einer stärkeren Verkoppelung von Safety- und Security-Themen führen: Beispielsweise könnte ein Angreifer über die Netzwerkanbindung des Systems versuchen, absichtlich einen Schaden hervorzurufen.

Den gesamten Artikel der ServiceXpert GmbH finden Sie in:

HANSER Mobile Automation 1/2014 (ET 06.11.2014)

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