Servicexpert - Gesellschaft für Service-Informationssysteme mbH

Wiederverwendung und Austausch von Prüfabläufen durch OTX

ServiceXpert berät namhafte Fahrzeughersteller

Hamburg, 01.03. 2013

Eine effiziente Fahrzeugdiagnose beginnt bei der Fahrzeugentwicklung und erstreckt sich durchgängig bis in den After-Sales-Service. Hierbei spielt die Wiederverwendung und Austauschbarkeit von Informationen über Prüf- und Fehlersuchabläufe eine entscheidende Rolle.

Derzeit erfolgt die Spezifikation von Testsequenzen, Prüfabläufen, Fehlersuchstrategien, Inbetriebnahme­abläufen typischerweise in Form von Ablauf­diagrammen (Visio-Charts), die dann in der speziellen Notation des jeweils eingesetzten Zielsystems implementiert werden. Wiederverwendbarkeit und Austausch zwischen Abteilungen oder zwischen Hersteller und Zulieferer sind praktisch ausgeschlossen.

Abhilfe soll der neue Standard OTX, Open Test sequence eXchange(ISO 13209), schaffen. Mit OTX steht eine Spezifikations- und Programmiersprache in XML-Notation zur Verfügung, die sich als wahres Vielseitigkeitswunder präsentiert: Zugeschnitten gleichermaßen auf die Anforderungen aus Fahrzeugdiagnose­kommunikation, Messgeräteanbindung und Benutzerinteraktion erlaubt sie die Entwicklung von Abläufen für die Werkstatt genauso wie an der Schnittstelle zum Fahrzeug (als Ersatz für ODX-Java-Jobs). Spezielle Konstrukte unterstützen Modularität und den Umgang mit Variantenvielfalt. Das Abschreiben und Umwandeln von einer graphischen Spezifikation in eine codierte Implementation entfällt ebenfalls.

Diese Vielseitigkeit lässt sich nur mit entsprechend leistungsfähigen Editoren für OTX ausnutzen. Mehrere namhafte Hersteller von Diagnosesystemen befinden sich in intensiven Kundengesprächen zu diesem Thema. Je nachdem, ob die Hersteller bisher schwerpunktmäßig in der Entwicklung oder im After-Sales aktiv waren, sind auch die Toolfähigkeiten unterschiedlich stark ausgeprägt. Die Wahl des richtigen Werkzeugs hängt daher in hohem Maße von dem Verwendungsszenario ab, das für OTX geplant ist.

Die Berater des ServiceXpert Diagnose-Centers DiC begleiten ihre Kunden aus dem Nutzfahrzeug- und Automobil-Bereich bei der Umsetzung von Diagnosestrategien, bei der Ausgestaltung und Einführung von Diagnoselösungen und beim Entwurf der umgebenden IT-Prozesse und Systemstrukturen. Dazu gehört seit geraumer Zeit auch die Unterstützung bei der Einführung von OTX. Für einen Premium-Fahrzeughersteller hat das DiC in 2012 verschiedene Diagnosetools evaluiert und diese auf ihre Tauglichkeit für dessen OTX-Einführungspläne analysiert. Die Einführungsbegleitung und die Entwicklung von Benutzungs- und Erweiterungsrichtlinien für OTX in Hinsicht auf die herstellerweite Wiederverwendung von Abläufen haben die Experten des Diagnose-Centers ebenfalls übernommen.

Bereits seit den 90er Jahren beschäftigt sich die ServiceXpert mit Diagnose von technischen Systemen. Nach ersten Projekten für namhafte Flurförderzeughersteller und der Entwicklung eines eigenen Diagnosesystems mit Namen „DiaMon“, sammelte das Diagnose-Team der ServiceXpert weiter zahlreiche Erfahrungen in zivilen wie militärischen Diagnose-Projekten. Im Hamburger Diagnose-Center DiC bündelt die ServiceXpert diese Erfahrungen und das Know-how und unterstützt neben namhaften Automobil- und Nutzfahrzeugherstellern auch als Center of Competence die ESG-Gruppe in verschiedenen Diagnoseprojekten.

ServiceXpert, ein Unternehmen der ESG-Gruppe, beschäftigt über 85 Mitarbeiter an den Standorten Hamburg und München. ServiceXpert ist ein europaweit operierendes System- und Softwarehaus mit einem fokussierten Leistungsportfolio für das Lifecycle-Management von EE-Informationen für führende Nutzfahrzeughersteller sowie deren Zulieferindustrie.

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