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Diagnosesystem DiaMon: Automatisierte Fahrzeugüberwachung mittels Diagnoseleitstand

11.08. 2020

Eine wichtige Anforderung an aktuelle Diagnosesysteme ist die frühzeitige Erkennung von Störungen oder Fehlern im Fahrzeug, die zu Ausfällen von einzelnen Bauteilen oder des ganzen Fahrzeugs führen können. Diese Früherkennung soll dabei möglichst automatisch und ohne Unterstützung eines Technikers erfolgen. Hierbei kann die neueste Generation des Diagnosesystems DiaMon unterstützend eingesetzt werden.

Aktuelle Fahrzeuggenerationen im Segment der Nutzfahrzeuge werden mit zahlreichen Schnittstellen ausgerüstet, um dem Back-Office Daten für die Fahrzeugüberwachung und -diagnose bereitzustellen. Hierbei werden Informationen aus verschiedenen Sensoren und Gerätespeichern entweder vom Fahrzeug auf einen zentralen Server geladen oder von einem Server aus dem Fahrzeug abgerufen. Je nach Schnittstelle erfolgt die Übertragung über UMTS-, WLAN- oder Bluetooth-Schnittstelle.

Mit dem sogenannten Diagnoseleitstand – auf Basis des aktuellen DiaMon-Release 3.8 – können beliebig viele Fahrzeuge und Maschinen unterschiedlicher Typen und Hersteller überwacht werden. Hierzu werden die Fahrzeugdaten über die Diagnoseschnittstelle automatisiert durch den Diagnoseleitstand abgerufen und ausgewertet. Sowohl die zu überwachenden Kennzahlen als auch deren Grenzwerte und Überwachungsregeln können dazu für jedes Fahrzeug individuell konfiguriert werden.

Der Diagnoseleitstand kann entweder auf einem Server im Back-Office oder auf einem Computer im Fahrzeug ausgeführt werden. In der Benutzeroberfläche des Diagnoseleitstands können sowohl die gesamte Flotte als auch einzelne Fahrzeuge dargestellt werden. Bei einem Problem wird der verantwortliche Mitarbeiter per visueller Anzeige, E-Mail oder SMS informiert.

Nach der Identifizierung eines Problems bietet der Diagnoseleitstand dem Back-Office-Mitarbeiter die Möglichkeit, weitere Daten aus dem Fahrzeug auszulesen und damit dem Service-Techniker zusätzliche Informationen für die Vorbereitung des Einsatzes zur Verfügung zu stellen.

Neben dem Diagnoseleitstand gibt es weitere Szenarien, die mit der aktuellen Generation des DiaMon-Systems unterstützt werden. Zum einen kann mit Hilfe der kooperativen Diagnose ein Techniker bei der Analyse am Fahrzeug durch einen Experten im Back-Office unterstützt werden. Zum anderen kann der Techniker vor Ort neue Hilfsmittel, wie beispielsweise eine Datenbrille, einsetzen und somit das Fahrzeug aus zwei Perspektiven analysieren.

Ermöglicht werden die verschiedenen Szenarien durch die klare Trennung des Diagnosesystems in einen webservice-basierten Diagnoseserver und beliebige Thin Clients. Der Diagnoseserver kann sowohl auf einem Technikernotebook, auf einem Diagnosesteuergerät im Fahrzeug, auf einem zentralen Server im Herstellernetzwerk oder in einer Cloud platziert werden. Für die Synchronisation kooperierender Clients wurden spezielle Mechanismen geschaffen, die eine konfliktfreie Nutzung des Systems und des Zugriffs auf das Fahrzeug sicherstellen.

Mit dem Diagnosesystem DiaMon der ServiceXpert Gesellschaft für Service-Informationssysteme mbH steht diese neue Technologie nun auch für den Praxiseinsatz zur Verfügung. DiaMon wird seit über 25 Jahren erfolgreich bei unseren Kunden im Service und Produktion genutzt und bietet besonders für Fahrzeughersteller mit kleinen und mittleren Produktionszahlen ein umfassendes, ausgereiftes Diagnosesystem, das State-of-the-art-Technologie bietet und den Techniker optimal unterstützt.

ServiceXpert, ein Unternehmen der ESG-Gruppe, beschäftigt über 85 Mitarbeiter an den Standorten Hamburg und München. ServiceXpert ist ein europaweit operierendes System- und Softwarehaus mit einem fokussierten Leistungsportfolio für das Lifecycle-Management von EE-Informationen für führende Nutzfahrzeughersteller sowie deren Zulieferindustrie.

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