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Diagnosesystem DiaMon: Kooperative Diagnose ist einsatzreif

27.05. 2020

Mit dem aktuellen DiaMon-Release 3.8 wurde die Webservice-Schnittstelle auf Grundlage der Anforderungen unserer Kunden und des Marktes optimiert und bietet in der aktuellen Ausbaustufe die Grundlage für zahlreiche neue Einsatzszenarien.

Das wichtigste Einsatzszenario ist die kooperative Fahrzeugdiagnose. Diese bietet die besondere Option, dass mehrere Nutzer gleichzeitig auf dasselbe Fahrzeug und dieselbe Diagnosesitzung zugreifen können. Gleichzeitig werden unterschiedliche Rollen und Sprachen der Sitzungsteilnehmer unterstützt.

In einem Markt mit wachsender Komplexität und Variantenanzahl bietet die kooperative Diagnose eine Vielfalt neuer Chancen für die Diagnose: Ein Techniker vor Ort kann sich Unterstützung von einem Experten des zentralen Helpdesk holen. Im Synchronisationsmodus können gemeinsam dieselben Diagnoseschritte durchgeführt werden. Auch für das Training der Techniker bieten sich neue Schulungsmöglichkeiten durch die Zusammenarbeit mehrerer Teilnehmer in einer Session.

Neben der kooperativen Diagnose gibt es weitere Szenarien, die mit der aktuellen Generation des DiaMon-Systems unterstützt werden. Zum einen kann mit Hilfe eines zentralen Diagnoseleitstands eine komplette Fahrzeugflotte automatisiert diagnostisch überwacht und bei Bedarf ein Techniker hinzugeschaltet werden. Zum anderen kann der Techniker sich mit einer Datenbrille auf eine bestehende Sitzung aufschalten und das Fahrzeug so aus zwei Perspektiven analysieren.

Ermöglicht werden die verschiedenen Szenarien durch die klare Trennung des Diagnosesystems in einen webservice-basierten Diagnoseserver und beliebige Thin Clients. Der Diagnoseserver kann sowohl auf einem Technikernotebook, auf einem Diagnosesteuergerät im Fahrzeug, auf einem zentralen Server im Herstellernetzwerk oder in einer Cloud platziert werden. Für die Synchronisation kooperierender Clients wurden spezielle Mechanismen geschaffen, die eine konfliktfreie Nutzung des Systems und des Zugriffs auf das Fahrzeug sicherstellen.

Mit dem Diagnosesystem DiaMon der ServiceXpert Gesellschaft für Service-Informationssysteme mbH kommt diese neue Technologie nun auch in der Praxis zum ersten Einsatz.

DiaMon ist seit über 25 Jahren erfolgreich bei unseren Kunden im Einsatz und bietet besonders für Fahrzeughersteller mit kleinen und mittleren Produktionszahlen ein umfassendes, ausgereiftes Diagnosesystem, das State-of-the-art-Technologie bietet und den Techniker optimal unterstützt.

ServiceXpert, ein Unternehmen der ESG-Gruppe, beschäftigt über 85 Mitarbeiter an den Standorten Hamburg und München. ServiceXpert ist ein europaweit operierendes System- und Softwarehaus mit einem fokussierten Leistungsportfolio für das Lifecycle-Management von EE-Informationen für führende Nutzfahrzeughersteller sowie deren Zulieferindustrie.

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